Die Beamer-Billig-Leinwand (BBL)
Ich werde auf diesen Seiten kurz zeigen, wie ich die Leinwand gebaut habe. Der Grund für den Selbstbau war eigentlich, daß ich erstmal nur eine Probeleinwand haben wollte, um die richtige Größe und Helligkeit rauszufinden.
Nachdem ich aber neben die fertige Leinwand Teststücke von teuren Profileinwänden gehalten hatte (z.B. Cinetec) war ich von meiner eigenen Leinwand so begeistert, daß sie bisher geblieben ist. Die Profileinwände waren mir alle zu weiß. Ich bin mir sicher, daß eine gute Leinwand für einen LCD-Beamer hellgrau sein sollte.
Die Leinwand für LCD-Beamer und das Schwarzwert-Problem
Ich muß auch sagen, daß mir bei den käuflichen Leinwänden der Schwarzwert zu schlecht, d.h. das Schwarz nicht schwarz genug war. Da ich meine Leinwand mit Akrylfarbe gestrichen habe, konnte ich den Farbton (bzw. den Grauton) durch Abtönen einstellen, bis ich das gewünschte grau hatte, das mit meinem Beamer im Heimkino ein ziemlich gutes schwarz ergab.Man könnte natürlich ein sehr guten Schwarzwert erreichen, aber dann ist das weiß graustichig - das ist ja nicht auch gewollt. Irgendwo dazwischen muß man die Mitte finden.
Braucht eine Leinwand einen schwarzen Rahmen?
Gerade bei einem LCD-Beamer kommt ja immer ein wenig Licht durch - man muß daher für einen guten Kontrast sorgen. Kontraststeigernd soll ja auch ein schwarzer Rahmen wirken, den ich aber nicht gemacht habe - ich kann diesen Trauerrand nicht leiden. Da meine Leinwand ca. 3 cm vor der Wand hängt, kann man sowieso den Rand nicht sehen - wenn der Film läuft, versinkt der Rand im Dunkeln zur Wand. Ich habe einen schwarzen Rand aus schwarzem Samt o.ä. bisher nicht vermißt.
Eine Leinwand für den Anfang - oder für immer
Die hier vorgestellte Leinwand ist wohl das Preiswerteste und Einfachste, was man an Leinwand für einen Beamer im Heimkino herstellen kann und vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, teure Fehlentscheidungen beim späteren Kauf einer Leinwand zu vermeiden.